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SOS - Sicherheit ohne Stalking

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Neue Selbsthilfegruppe in Wilhelmshaven

Stalking ‚Äď der Beginn der H√∂lle

Start einer neuen Selbsthilfegruppe in Wilhelmshaven. Den Auftakt dazu bildet der Vortrag der ehemaligen Kriminalbeamtin Sandra Cegla am 24.Januar um 18 Uhr im Gorch-Fock-Haus. Eintritt frei.

Sie beobachten, schicken st√§ndig SMS, Anrufe in der Nacht, auf der Arbeitsstelle tauchen sie pl√∂tzlich auf, ebenso wie auf dem Heimweg. Bedrohungen, Beschimpfungen, k√∂rperliche Attacken, kleine und gr√∂√üere Sachsch√§den, entwendete Post, nichts wird ausgelassen. Stalker wollen verletzen, verunsichern, aus der Fassung bringen, Macht aus√ľben. Oft sind es Ex-Partner/ innen oder Menschen aus der nahen Umgebung. Um Ruhe zu bekommen, werden Wohnung und Arbeitsstelle gek√ľndigt, h√§ufig die Stadt verlassen. F√ľr andere endet es in vollkommener Isolation. Psychische Zusammenbr√ľche sind Folgen, die bis zur Einweisung in die Psychiatrie f√ľhren k√∂nnen.

Diana Wever aus Wilhelmshaven hat √ľber Facebook eine Gruppe gegr√ľndet und schon innerhalb von Tagen meldeten sich 25 Personen der Stadt und Umgebung. Diesen Bedarf an Austausch m√∂chte sie in einer neuen ‚ÄěSelbsthilfegruppe Stalking“ zusammenbringen. Bei ihren Recherchen kam Frau Wever mit Sandra Cegla in Kontakt. Die studierte Diplomverwaltungswirtin war 14 Jahre lang bei der Berliner Polizei besch√§ftigt. Als Kriminalkommissarin hat sie zahlreiche Ermittlungsverfahren gef√ľhrt, Eins√§tze geleitet und traumatisierte Opfer beraten. Acht Jahre lag ihr Arbeitsschwerpunkt auf Stalking und Intimpartnergewalt. Sie erlebte die Ohnmacht und oftmals auch Schutzlosigkeit der Opfer.

Das war die Triebfeder, eine Anlaufstelle f√ľr Betroffene zu schaffen: ‚ÄěSOS-Stalking Berlin“. Seit August 2015 ist Sandra Cegla hauptberuflich f√ľr SOS-Stalking t√§tig. Ihren sicheren Beamtenstatus hat sie daf√ľr aufgegeben. Ihr Fachwissen war sogar im Deutschen Bundestag gefragt, als Sachverst√§ndige in der Anh√∂rung zum neuen Stalking Paragrafen. Diana Wever ist stolz, dass Sandra Cegla als Expertin nach Wilhelmshaven kommt. Es ist geplant, nach dem Vortrag mit den Zuh√∂rern in eine lebhafte Diskussion zu treten. Moderiert wird die Veranstaltung von Anke Wellnitz, Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle¬†Wittmund-Wilhelmshaven.

 

Anke Wellnitz

Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle

 

Geschäftsleitung G&S ( Leitung Selbsthilfekontaktstelle WTM РWHV)

Anke Wellnitz, Tel: 04421-7719329 E-Mail: seko-wellnitz@t-online.de, Selbsthilfekontaktstellen Wittmund und Wilhelmshaven

Hier erfahren Sie mehr √ľber unsere Presse¬†und unsere Seminare.

 

Neuer Stalking-Paragraph in Kraft!

neuer Stalkingparagraph Sandra Cegla

Wir sind stolz: Gro√üe Teile unserer Stellungnahme wurden im Gesetzgebungsverfahren ber√ľcksichtigt und finden nun¬†Erw√§hnung im neuen Stalking-Paragraphen. Unsere Gr√ľnderin Sandra Cegla¬†wurde dazu im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages¬†angeh√∂rt.

Mit folgendem Wortlaut ist er zum 01.03.2017 in Kraft getreten:

§ 238
Nachstellung

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer einer anderen Person in einer Weise unbefugt nachstellt, die geeignet ist, deren Lebensgestaltung schwerwiegend zu beeinträchtigen, indem er beharrlich

1. die räumliche Nähe dieser Person aufsucht,
2. unter Verwendung von Telekommunikationsmitteln oder sonstigen Mitteln der Kommunikation oder √ľber Dritte Kontakt zu dieser Person herzustellen versucht,
3. unter missbräuchlicher Verwendung von personenbezogenen Daten dieser Person
a) Bestellungen von Waren oder Dienstleistungen f√ľr sie aufgibt oder
b) Dritte veranlasst, Kontakt mit ihr aufzunehmen, oder
4. diese Person mit der Verletzung von Leben, körperlicher Unversehrtheit, Gesundheit oder Freiheit ihrer selbst, eines ihrer Angehörigen oder einer anderen ihr nahestehenden Person bedroht oder
5. eine andere vergleichbare Handlung vornimmt.

(2) Auf Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu f√ľnf Jahren ist zu erkennen, wenn der T√§ter das Opfer, einen Angeh√∂rigen des Opfers oder eine andere dem Opfer nahe stehende Person durch die Tat in die Gefahr des Todes oder einer schweren Gesundheitssch√§digung bringt.

(3) Verursacht der Täter durch die Tat den Tod des Opfers, eines Angehörigen des Opfers oder einer anderen dem Opfer nahe stehenden Person, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

(4) In den F√§llen des Absatzes 1 wird die Tat nur auf Antrag verfolgt, es sei denn, dass die Strafverfolgungsbeh√∂rde wegen des besonderen √∂ffentlichen Interesses an der Strafverfolgung ein Einschreiten von Amts wegen f√ľr geboten h√§lt.

Hier können Sie unsere Stellungnahme nachlesen.

SOS-Stalking bei SternTV

Bereits zwei Mal in diesem Jahr wurde¬†unsere Gr√ľnderin Sandra Cegla¬†als Expertin zum Thema Stalking ins Studio von Stern TV gebeten.

Zun√§chst ging es um den Fall Denise Temlitz, ehemalige Bachelor-Kandidatin, die seit mehr als eineinhalb Jahre massiv von einem unbekannten Stalker verfolgt wurde.¬†Regelm√§√üig erhielt sie per Post Briefe, in denen Bilder eine eindeutige Symbolsprache sprechen: von Liebesbekundungen √ľber sexuelle Dominanz bis hin zu offensiven Morddrohungen¬†war alles dabei. Bei SternTV haben Denise Temlitz, Steffen Hallaschka und Sandra Cegla¬†ausf√ľhrlich √ľber den Fall¬†gesprochen.

Einige Zeit nach dem Gang an die √Ėffentlichkeit haben die Briefe und Morddrohungen aufgeh√∂rt. Wir freuen uns gemeinsam mit Denise, dass ihr Leiden nun ein Ende hat!

Hier erfahren Sie mehr zum Fall Denise Temlitz bei Stern TV.

Im Dezember 2017 hat unsere Gr√ľnderin¬†Sandra Cegla gemeinsam mit Steffen Hallaschka √ľber den Fall Doris und Hermann Englbrecht gesprochen. Dieser Fall geht unter die Haut, denn trotz achtj√§hriger Verfolgung, mehrerer Strafanzeigen, Angriffe und Kontaktverbote endete das Stalking in einem Blutbad. Hier k√∂nnen Sie den Film zur Sendung sehen.

Wir sind bem√ľht, das Thema Stalking¬†immer wieder in die √Ėffentlichkeit zu bringen, um das gesellschaftliche Bewusstsein daf√ľr zu st√§rken. Hier¬†sehen Sie einen Ausschnitt unserer Pressearbeit.

Zwei Jahre SOS-Stalking!

Schon wieder ist ein Jahr vergangen und wir laden Sie herzlich zu unserem Jubiläum ein!

Dienstag, 01.08.2017, 19.00 Uhr

Gontardstr. 11, 10178 Berlin.

Bitte melden Sie sich f√ľr unsere Planung unter schatter@sos-stalking.berlin an.

Wir freuen uns auf Sie!

Was Sie √ľber Spyware wissen m√ľssen

spyware-2319403_1280Motherboard – Vice hat einen gut recherchierten Artikel √ľber Spyware ver√∂ffentlicht, in dem ein erschreckendes Ausma√ü deutlich wird: mehr als 1000 Deutsche nutzen Spyware, mit der Sie andere komplett √ľberwachen k√∂nnen.

Offiziell f√ľr die Sicherheit der eigenen Kinder angepriesen wird schnell deutlich, dass es kaum m√∂glich ist, diese Apps legal zu verwenden, ohne Pers√∂nlichkeitsrechte, den Datenschutz oder das Strafrecht zu verletzen. Dennoch werden sie ganz besonders zur Unterst√ľtzung von Stalking und h√§uslicher Gewalt verwendet, wie auch unsere Gr√ľnderin Sandra Cegla im Artikel zu berichten wei√ü.

Lesen Sie hier mehr √ľber die Hintergr√ľnde und wie Sie sich davor sch√ľtzen k√∂nnen:

motherboard.vice.com

Unsere Empfehlung: die Dike App

DIKE-Hero-Image2(1)Heute wollen wir Ihnen einen besonderen Kooperationspartner von uns vorstellen: die DIKE-App.

√úber die kostenfreie DIKE-App k√∂nnen Sie sich von Ihren Nachbarn oder durch die Polizei vor Gefahren warnen und √ľber Vorf√§lle in Ihrer Umgebung informieren lassen. Eine echte Hilfe, wenn Sie sich und Ihre Familie besser vor Einbr√ľchen und Gefahrensituationen sch√ľtzen wollen oder falls Sie Ihr entlaufenes Haustier suchen.

Ganz besonders in Fällen von Stalking können kleinste Details und Hinweise erheblich zu Ihrer Sicherheit beitragen. Deshalb empfehlen wir Ihnen dieses technische Hilfsmittel.

Seit M√§rz 2017 in Bonn, Frankfurt und Hamburg verf√ľgbar!

Hier können Sie sich die Dike App herunterladen.

Anhörung im Deutschen Bundestag

sandracegla-expertin-bundestagAm 09.11.2016 wurden unterschiedliche Experten als Sachverständige im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages zur neuen Gesetzesvorlage in Sachen Stalking angehört.

Dazu war auch unsere Gr√ľnderin¬†Sandra Cegla eingeladen. Lesen Sie hier unsere vollst√§ndige Stellungnahme zum Thema:

„Sehr geehrte Damen und Herren,
als ehemalige Kriminalkommissarin mit dem Schwerpunkt im Bereich schwerer Gewaltdelikte und Stalking sowie Gr√ľnderin von SOS-Stalking begr√ľ√üe ich den neuen Gesetzentwurf zur Verbesserung des Schutzes gegen Nachstellungen (BT-Drucksache 18/9946) grunds√§tzlich.
In der Vergangenheit und mit dem bisherigen Straftatbestand gab es vor allem Schwierigkeiten bei Fallkonstellationen, in denen die Betroffenen von Stalking die feindlichen Angriffe eines Stalkers aushielten, ohne wesentliche Ver√§nderungen in ihrem Lebensumfeld vorzunehmen, die f√ľr die Gerichtsbarkeit objektivierbar waren. Das Verhalten der Opfer ist aus meiner Erfahrung nicht immer gleichbedeutend mit ihrem inneren Leidensdruck und dem Schaden, den sie durch das Handeln des T√§ters nehmen.
1.) Eignungsdelikt
Dieser Punkt ist im Wesentlichen durch den neuen Gesetzesentwurf aufgegriffen worden, insbesondere durch die √Ąnderung von einem Erfolgsdelikt in ein Eignungsdelikt. Obwohl sich in der gerichtlichen Praxis nun neue Fragestellungen und Herausforderungen hinsichtlich der Objektivierung von ‚Äěgeeigneten‚Äú Handlungen zur Beeintr√§chtigung der Lebensgestaltung ergeben werden, bef√ľrworte ich die √Ąnderung in ein Eignungsdelikt ausdr√ľcklich.
Es kann nicht Aufgabe des Stalking-Opfers sein, seine physische und psychische Resilienz auszusch√∂pfen. Allein das Handeln des T√§ters und dessen kriminelle Energie m√ľssen im Mittelpunkt der gerichtlichen Bewertung stehen.
2.) Einf√ľgung eines Grundtatbestandes
Im Gesetzesentwurf fehlen die Beobachtung des Opfers und das Ausspionieren mittels Spyware und √úberwachungsapparaturen/Trackern. Daraus gewonnene Informationen k√∂nnen gegen das Opfer oder zur Einflussnahme auf das Opfer verwendet werden. Diese Handlung, die erheblich in die Intim-/Privat und Sozialsph√§re eingreift, ist bisher schwierig bis gar nicht unter den neuen ¬ß238 StGB zu subsumieren. Die Auswirkungen auf das Opfer, sobald es die √úberwachungsma√ünahmen entdeckt hat, sind dramatisch und schwerwiegend. Daher bef√ľrworte ich einen Grundtatbestand i.S.d. ¬ß238 Abs. 1 Nr. 5 in der alten Fassung beizubehalten: „eine andere vergleichbare Handlung vornimmt“
Daher sollte mindestens der in der alten Fassung enthaltene Grundtatbestand wieder aufgenommen werden.
3.) Streichung aus dem Katalog f√ľr Privatklagedelikte (¬ß374 StPO)
Eine Streichung aus dem Katalog f√ľr Privatklagedelikte erscheint sinnvoll. Es ist unangemessen, ein Opfer einer Nachstellung sein Verfahren selbst betreiben zu lassen.
4.) Nahe Angehörige, Lebenspartner, Nachbarn, berufliches und soziales Umfeld
In meiner Erfahrung mit Stalking hat sich gezeigt, dass selten nur allein das Opfer vom Stalking betroffen ist, sondern es werden h√§ufig die gesamte Familie und der Freundeskreis in die Taten mit einbezogen. Dies geschieht insbesondere in der Mehrzahl der F√§lle, in denen es sich beim T√§ter um den ehemaligen Intimpartner handelt. Ganz besonders vor dem Hintergrund der gro√üen sozialen Bedeutung der nahen Angeh√∂rigen ist es sinnvoll, sie gesondert zu erw√§hnen. Allein durch deren Insiderwissen und ihre weiteren famili√§ren Verwebungen haben sie eine herausragende Rolle, wenn sie in Stalkingf√§lle einbezogen werden. Hier kommt es h√§ufig zu besonders schwerwiegenden Vertrauensbr√ľchen und der Beeinflussung weiterer Angeh√∂riger. F√ľr die Verursachung eines gro√üen Schadens muss der Kontakt zum betreffenden Angeh√∂rigen nicht unbedingt eng gewesen sein; die famili√§re Bindung und der Einfluss im Familiensystem sind ausreichend f√ľr eine gro√üe Wirkung beim Betroffenen.
Es erscheint daher zwingend, nahe Angehörige entsprechend §238 Absatz 2 und 3 in den Katalog des Absatz 1 einzubeziehen.
Weiterhin sollten die Kontaktaufnahmen zum Arbeitgeber oder des nahen sozialen Umfelds, zu dem der T√§ter in keinerlei Beziehung steht, soweit das Stalking das Ziel ist, einbezogen werden. Arbeitsplatzverlust ist nicht selten das Ergebnis von manipulativen Stalking. Der Verlust der Existenzgrundlage wiegt f√ľr das Opfer so schwer, dass dies Erw√§hnung finden muss.
5.) Wiederholungsgefahr nach §112a StPO
Aus meiner kriminalpolizeilichen Praxis wei√ü ich, dass Stalking auf Grund der obsessiven Fixierung des T√§ters auf sein Opfer ein erhebliches Gefahrenpotential in sich tr√§gt. Selbst, wenn (noch) keine schwerwiegenden Straftaten erfolgt sind, sind diese niemals ausgeschlossen. Besonders dort, wo bereits Gewalt angewendet wurde, kann eine Deeskalationshaft im Einzelfall √ľberaus sinnvoll sein.
Daher sollte §238 StGB in den Katalog des §112a StPO aufgenommen werden.

6.) Tatbestandmerkmal √§ndern: „erhebliche Beeintr√§chtigung‚Äú
Aus meiner Sicht und Erfahrung bedeutet dieses Tatbestandsmerkmal, das „eine schwerwiegende Beeintr√§chtigung“ verlangt, dass immer noch auf die Resilienz des Opfers abgestellt wird.
Eine erhebliche Beeintr√§chtigung muss bereits ausreichend sein, um eine Strafbarkeit zu begr√ľnden.
7.) Anwendungsbereich er√∂ffnen ‚Äď OEG
Erw√§genswert erscheint es, Nachstellungshandlungen, die zu gesundheitlichen Sch√§digungen gef√ľhrt haben, in den Anwendungsbereich des ¬ß 1 Abs. 2 OEG einzubeziehen.
8.) Erweiterung des Gewaltschutzgesetzes
Die vorgelegte Anpassung des Gewaltschutzgesetzes erscheint sinnvoll. Die Strafbarkeit eines Versto√ües gegen einen nach dem Gewaltschutzgesetz geschlossenen Vergleichs kann die Wirksamkeit dieses Rechtsmittels erheblich erh√∂hen, schlie√üt eine Sicherheitsl√ľcke und ist somit eine folgerichtige √Ąnderung. Die M√∂glichkeit, Verst√∂√üe gegen einen gerichtlich best√§tigten Vergleich strafrechtlich verfolgen zu k√∂nnen, wird aus meiner Sicht zur Sicherheit der Opfer beitragen.

Sandra Cegla, Kriminalkommissarin a. D.“

Hier können Sie die Diskussion der Experten nachlesen.

Neu im Team: Rosemarie Behling

rosemariIm Oktober haben wir Verstärkung von Rosemarie Behling bekommen. Hier stellen wir sie Ihnen vor:

Rosemarie Behling ist Fach√§rztin f√ľr Allgemeinmedizin und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapeutin. Seit 1987 ist sie in eigener Praxis in Berlin-Zehlendorf niedergelassen und √Ąrztin aus Leidenschaft.

In ihrer hausärztlichen Tätigkeit liegt neben den diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Schulmedizin einer ihrer Schwerpunkte in naturheilkundlichen Behandlungskonzepten.
Mit Hilfe der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie bietet sie Ihnen einen Weg, leidensvolle Konflikte und Symptome, die die Lebensqualit√§t stark einschr√§nken k√∂nnen, im Zusammenhang mit fr√ľheren Pr√§gungen und st√∂renden Verhaltensmustern zu verstehen.¬† So k√∂nnen Ihnen Neuorientierungen und Wohlbefinden in Ihrem Leben erm√∂glicht werden.
In der von ihr praktizierten Sexualtherapie werden einzelne Patienten oder auch Paare behandelt. Hier haben zu ihrem Gelingen die beziehungsorientierte Dimension und die Kommunikation miteinander einen besonderen Stellenwert inne.
Wir sagen: herzlich willkommen im Team!

Studie √ľber innerfamili√§re T√∂tungsdelikte vorgestellt

„Wir wurden alle im Stich und allein gelassen“, klagte eine der 14 Interviewten der bisher einzigartigen Studie „Innerfamili√§re T√∂tungsdelikte im Zusammenhang mit Beziehungskonflikten, Trennung bzw. Scheidung – Konsequenzen f√ľr die Jugendhilfe.“

Auf Initiative der scheidenden Jugendamtsleiterin Dr. Susanne Heynen hatte die Stadt das von der Stiftung Deutsche Jugendmarke unterst√ľtzte Forschungsprojekt zwei Jahre lang erm√∂glicht, „damit Menschen, die k√ľnftig Schlimmes erleben m√ľssen, bestm√∂gliche Unterst√ľtzung beim Jugendamt haben“, so Sozialdezernent Dr. Martin Lenz am elften Juli bei der Abschlusstagung. Denn es handelt sich „um eine der dramatischsten Gewaltformen, die wir kennen , in der Abh√§ngigkeits- und Machtverh√§ltnisse, Intimit√§t und Liebe in besonderer Weise mit Gewalt verbunden sind“, verdeutlichte Prof. Dr. Cornelia Helfferich von der Evangelischen Hochschule Freiburg.“

Den vollständigen Artikel des Amtsblattes der Stadt Karlsruhe lesen Sie hier.

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